Mobilität im Automotivsektor fördern
DAMAS wird finanziert durch das Erasmus+ Projekt der Europäischen Union
Virtuelles Lernen ist ein wichtiger Bestandteil von DAMAS

DAMAS – ein Erasmus+ Projekt

DAMAS, das steht für „Digital Apprentices Mobility in the Automotive Sector“, ist ein neues Erasmus+ Projekt der EU.

DAMAS ist eines von vielen Projekten, die zur Umsetzung verschiedener von der EU festgelegter Ziele beitragen sollen.

Der Hintergrund dieses Projekts ist die Covid 19 Pandemie, die gezeigt hat, wie wichtig Online-Angebote in der Ausbildung sind. Dabei wurde außerdem festgestellt, dass die Möglichkeiten für digitales Lernen nicht ausreichend ausgebaut sind.

DAMAS hat daher zwei große Ziele: auf der einen Seite soll die Ausbildung im Automobilbereich digitaler gestaltet werden. Auf der anderen Seite soll dafür gesorgt werden, dass Auszubildende, denen die Möglichkeit während der Ausbildung ins Ausland zu reisen aus verschiedensten Gründen nicht gegeben ist, auf digitalem Weg trotzdem mobil sind. Dafür sollen beispielsweise digitale Anwendungen wie virtuelle Realität und Gamification zum Einsatz kommen.

Die Projektpartner haben sich hier für den Automobilsektor als Pilotbranche entschieden, da dieser in den meisten ihrer Regionen, insbesondere in Baden-Württemberg und Katalonien, eine wichtige Branche ist.

Um diese Ziele zu erreichen, haben sich nach der Projektausschreibung im Oktober 2020 die Länder Schweden (Erwachsenenbildung Borås), Belgien (EARLALL und GO! Bildung der Flämischen Gemeinschaft), Katalonien (Bildungsabteilung der Regierung von Katalonien), Italien (Training 2000) und natürlich Deutschland (Bildungswerk der Baden-Württembergischen Wirtschaft e.V.) zusammengetan und an einem Konzept gearbeitet.

Anfang 2021 kam dann die Zusage seitens der EU und am 29. und 30. März 2021 wurde das Projekt offiziell mit einem Kick Off Meeting gestartet. Dieses Meeting wurde vom Projektkoordinator Vuxenutbildningen Borås (Erwachsenenbildung Borås) aus Schweden ausgerichtet. Das Bildungswerk der Baden-Württembergischen Wirtschaft e.V. vertritt hierbei Deutschland und trägt die Verantwortung für die 2. Phase: die Erstellung des Leitfadens.

Die 4 Projektphasen

Innerhalb von vier Phasen wird man nun eine Lösung für die Ergänzung der digitalen Komponenten der Ausbildung entwickeln, welche für die Unternehmen, die Berufsschulen, die Auszubildenden selbst und auch die zuständigen Akteure der Politik zugänglich sein soll. 

Phase 1

In der ersten Phase wird gerade anhand eines Fragebogens für Berufsschulen und eines Fragebogens für Unternehmen die Ausgangssituation an den Berufsschulen und in den Unternehmen erfasst. 

Phase 3

In der dritten Phase wird eine neue Plattform erstellt, auf die am Ende alle Interessengruppen zugreifen können und welche die neuesten Technologien mit Open Educational Resources verknüpfen wird. Dadurch soll die Möglichkeit geschaffen werden, die Ausbildung sowie die Mobilität digitaler zu durchlaufen.

Phase 2

Anhand der Ergebnisse dieses Fragebogens wird in der zweiten Phase ein umfangreicher Leitfaden erstellt, wie die digitalisierten Komponenten der Ausbildung ausgebaut und umgesetzt werden sollen. 

Phase 4

Damit der Leitfaden auch umgesetzt und die Plattform bedient werden kann, werden in der vierten Phase Kurse zum Einlernen für Lehrer und Ausbilder aber auch für die Azubis selbst entwickelt.

Wenn diese vier Phasen im Februar 2023 abgeschlossen sind, sollen die Auszubildenden der Automobilindustrie die Möglichkeit haben, ihre Ausbildung in einem sinnvollen hybriden System und die mobilen Aspekte entweder ebenfalls hybrid oder sogar komplett online absolvieren zu können.

Weitere Informationen

Haben Sie Fragen zum Projekt? 

Ihre Ansprechpartnerin

Catherine Flaig

Telefon 07071 96527-101
E-Mail
flaig.catherine@biwe-bbq.de

Updates

News und Infos gibt es hier

Twitter
Instagram

DAMAS-Umfrage

Digitale Ausbildungsmobilität

für Berufsschulen
für Unternehmen

Flyer "DAMAS entdecken"

Informationen für

Unternehmen
Berufsschulen